Donnerstag, 11. Mai 2017

Soldatencyborg als Übergang

Florian Rötzer auf Telepolis:

US-Spezialeinheiten testen Neurostimulation zur Optimierung

Mit für Sportler entwickelten Headsets sollen die körperlichen und kognitiven Kapazitäten verbessert werden, verantwortlich ist die neue Innovationsabteilung des Pentagon
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Es scheint auf den ersten Blick seltsam, dass just in der Zeit, in der mit allen Kräften versucht wird, autonome Maschinen/Roboter zu entwickeln, auch der Mensch ein Upgrade erfahren soll. Aber die Menschen müssen auch mit den autonomen oder semi-autonomen Systemen über Mensch-Maschine-Schnittstellen interagieren. Dazu müssen auf der einen Seite ihre Wetware-Kapazitäten technisch verbessert werden, was auf der anderen Seite aber Möglichkeiten eröffnet, die Maschinen/Roboter smarter und unabhängiger zu machen. Die Soldatencyborgs wären also eine Übergangs- oder Zwischenstufe, haben aber erst einmal auch den Vorteil, das schrumpfende Personal durch längere Einsätze kompensieren zu können. Das wird in der Arbeitswelt nicht anders sein, wobei die Menschen schon privat sich daran üben, ihre Leistung fortwährend durch Anschluss an Maschinen zu optimieren.