Freitag, 13. Januar 2017

Säugetier-Chip

Wolfgang Stieler und Christian Honey auf heise online:

Bilderkennung: US-Militär interessiert sich für neuromorphe Chips

Neuromorphe Chips sollen bei der Bildverarbeitung deutlich weniger Strom als konventionelle benötigen. Erste Tests der US-Luftwaffe mit dem TrueNorth-Chip von IBM sind "vielversprechend" verlaufen.
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Experten wie der Physiker Karlheinz Meier, von der Universität Heidelberg, der im Projekt BrainScaleS selbst an neomorpher Hardware arbeitet, rechnen schon bald mit praktischen Anwendungen für diese Chips. "Das Killer-Argument ist, dass sie viel schneller lernen und dabei wenig Energie verbrauchen", sagt Meier. In Zukunft würden sie es erlauben, neuronale Netze auch offline zu nutzen. Das Kräfteverhältnis in der digitalen Welt würde sich damit spürbar verschieben.

Passend dazu

Andrew Rosenblum in Technology Review 01/2017:

Neuromorph und effizient

An das Gehirn von Säugetieren angelehnte Computerchips brauchen für Aufgaben wie Bildverarbeitung deutlich weniger Strom als konventionelle. Diese Erwartung haben jetzt Tests der U.S. Air Force bestätigt.